Ergebnis des Tests: Allenfalls ein lustiger Partygag, die Geräte zeigen aber nicht exakt an. Geht auch gar nicht, denn der Atemalkohol sagt nur bedingt etwas über den Blutalkoholwert (BAK) aus. Und die Geräte können durch richtiges oder falsches Pusten manipuliert werden. Zum “Herantrinken” an die Promillegrenze eignen sich also selbst die teueren Geräte von Dräger nicht (ca. 660 Euro). Besser nicht.

Lassen Sie das Auto lieber stehen und nutzen Sie den ÖPNV und die Taxis. Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Rosenmontag müssen Sie sich in Köln allerdings nicht nur auf intensive Verkehrskontrollen, sondern auch ab 0 Uhr mit Wartezeiten bei KVB und Taxi rechnen.
Atemverbessernde Pfefferminzbonbons bringen finden übrigens nicht nur Polizisten originell, wenn dadurch eine Alkoholfahne übertüncht werden soll. Die Öle in Lutschbonbons können sogar zu Fehlalarmen beim “Röhrchen” führen. Auch hier gilt also: Besser nicht.

Quelle: WDR Quintessenz vom 12.2.2007 (Podcast und PDF)

Michael W. Felser
Rechtsanwalt

Keine vorhanden

Besser nicht … Dr. Iffland testet für WDR 2 Alkoholtestgeräte
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