Jeden Weiberfastnacht in Köln dasselbe: Beim Privatbankhaus steht eine Sambatänzerin mit dem Popo wackelnd im Bikini am Bankschalter, der Bürovorsteher beim Notar empfängt als YMCA Tänzer, der Polizist ist eh nicht echt.
Tja, der Karnevalsdresscode. Die Frage aller Fragen: Muss man oder darf man sich verkleiden? Kütt drop ahn. Letzlich sind die betrieblichen Usancen, pardon das jecke Treiben massgeblich. Grundsätzlich darf der Arbeitgeber Regeln für den Dresscode setzen. Solange es Kunden und andere Mitarbeiter nicht stört, darf daher nach persönlichem Geschmack angezogen werden. Das gilt nicht für alle: Das Bundesarbeitsgericht stellt insbesondere für Mitarbeiter mit Kundenkontakt engere Grenzen auf. Diese müssen sich mehr an Dresscode gefallen lassen als Mitarbeiter im Innendienst (JuracityBlog berichtete). Aber wahrscheinlich interessiert das in Köln ab Donnerstag eh mal wieder keine Sau

Michael W. Felser
Rechtsanwalt

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Dresscode und Karnevalskostüm: Pappnase am Arbeitsplatz erlaubt?
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