Wie der Kölner Stadtanzeiger heute morgen berichtet, hat die StA Ulm bundesweit 400 (!) Wohnungen von Aussendienstmitarbeitern des bekannten Generikaherstellers “Ratiopharm” durchsucht. Verdacht: Die Firma soll Ärzte mit kleinen und grösseren Aufmerksamkeiten zu Verschreibungen ihrer Medikamente gebracht und damit einen Schaden für die Krankenkassen verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft wurde zur Wiederaufnahme der bereits eingestellten Ermittlungen durch die Generalstaatsanwaltschaft gedrängt.

Michael Felser
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte Felser

Kick-back-Provisionen: erst Siemens, jetzt Ratiopharm, geht in Deutschland nix mehr ohne Korruption?
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