ja, leider noch ne Lachnummer. Der in Köln nie richtig angekommene und gegen den Widerstand lokal herrschender Kreise installierte Statthalter des Vatikans hat nach seinem Fernbleiben bei der Einweihung des neuen Domfensters des Künstlers Gerhard Richter nun Farbe bekannt und seine Ablehnung der abstrakten Glasarbeit der Öffentlichkeit mitgeteilt. „Das Domfenster passt eher in eine Moschee.“ Damit will er offensichtlich das Bild abwerten, was tief blicken lässt, was Meissner sich unter einer Moschee vorstellt. Meissner ist bekannt für seine altbackenen Ansichten in jederlei Hinsicht. Er kann es offenbar auch nicht verknusen, dass das Domkapitel nicht unter seiner Fuchtel steht. Die Timing belegt entweder Selbstüberschätzung oder eine gewisse Naivität. Aber eigentlich interessiert es im Rheinland niemanden mehr, was Meissner zu diesem oder jenem meint. Trotzdem, der Vollständigkeit halber hier für den Rest der Republik.

Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte

Meissner attackiert Richter
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