Consul Weyer lässt grüßen, denn die Staatsanwaltschaft Köln hat heute das wegen Handels mit Doktortiteln ins Gerede gekommene „Institut für Wissenschaftsberatung in Bergisch Gladbach“ durchsucht. Anlaß ist ein Hinweis der Staatsanwaltschaft aus Hannover, die einen Hochschullehrer aus Hannover angeklagt hat (Juracity berichtete).

Gegen die Geschäftsführer des Bergisch-Gladbacher Instituts bestehe der Anfangsverdacht der Bestechung von Professoren, sagte Oberstaatsanwalt Günther Feld: „Kunden dieses Instituts waren und sind Akademiker, die es anstreben, einen Doktortitel zu bekommen. Bei vielen dieser Akademiker liegen allerdings die formalen Voraussetzungen nicht vor.“

Nach den Angaben des Deutschen Hochschulverbandes werden jährlich bundesweit etwa 26.000 Doktortitel vergeben, davon soll 1 % auf nicht ganz saubere Art zustandekommen.

Titelhandel: Doktoren und Professoren zittern
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