Na, so schlimm wird es wohl nicht kommen. Trotzdem stellt die derzeitige Inanspruchnahme von Insolvenzgeld durch die Arbeitnehmer insolventer Unternehmen die Bundesagentur vor eine Herausforderung. Die Welt meldet schon, der Bundesagentur geht das Geld aus. Das Insolvenzgeld. 43 % des Etats für 2009 sind schon verbraucht, Creditreform rechnet für 2009 mit 18 % mehr Pleiten als 2008. Das Insolvenzgeld wird als Umlage von allen Unternehmen finanziert. Mehr Arbeitslose bedeuten weniger Umlageeinnahmen, also höhere Umlage im Folgejahr. Der Beitrag beträgt aber gerade mal 0.1 % vom Bruttoentgelt eines Arbeitnehmers.

Merkblatt „Arbeitsentgelt in der Insolvenz“ (Aufsatz aus der Arbeitsrecht im Betrieb)

Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte
Insolvenzarbeitsrecht im Rheinlan

Bundesagentur: Kein Insolvenzgeld mehr?
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