Lidl, Burger King und nun IKEA: Gestern berichtete das ZDF Magazin Frontal21 und heute der KölnerStadtanzeiger von angeblichen Überwachungen der Mitarbeiter . Die Überwachung durch Kameras und das Führen von Protokollen über den Gesundheitszustand der Beschäftigten soll ohne Zustimmung der Betriebsräte erfolgt sein. Dem Bericht zufolge soll eine Vertreterin von VERDI ausgesagt haben, dass Betriebsräte bei IKEA „wie Vogelfrei“ behandelt

werden. Der schwedische Möbelriese wies die Vorwürfe zurück.

Verstöße gegen das Betriebsverfassungsgesetz können übrigens strafrechtliche Konsequenzen haben.

Wir hatten hier bereits darauf hingewiesen, dass die Handelsriesen offensichtlich erhebliche Schwierigkeiten mit ihren Betriebsräten haben.

Mehr zum Thema finden Sie auf betriebsratgründung.de .

Felser Rechtsanwälte

Axel Willmann
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Heimliche Überwachung bei IKEA?
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