Gehaltserhöhung fordern die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, sondern “nachhaltige lineare Lohnsteigerungen für die Beschäftigten. Darin sind sich Ver.di, GEW und GdP einig. Eine konkrete Forderung wird noch nicht erhoben, aber es ist kein Geheimnis, dass die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes nach der Kritik am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) erwarten, dass wenigstens die Gehaltserhöhung stimmt.

Die Pressemitteilung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im Wortlaut:

Gewerkschaften fordern mehr Lohn im öffentlichen Dienst

8. August 2007

„Nachhaltige lineare Lohnsteigerungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes“ forderten die Vorsitzenden der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, und der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. Sie betonten anlässlich eines Treffens am Dienstagnachmittag, dass nach drei Jahren Reallohnverlust der Beschäftigten bei Kommunen und Bund nun die Abschlüsse der großen Wirtschaftsbranchen im Jahre 2007 „Orientierungspunkte“ für die Anfang 2008 beginnende Tarifrunde seien.

Wie bisher werden ver.di, GEW und GdP in einer gemeinsamen Tarifkommission zusammenarbeiten.

Die Vorsitzenden äußerten sich überzeugt, dass eine möglichst große Einigkeit unter den Gewerkschaften im öffentlichen Dienst den Beschäftigten am meisten nütze. Das hätten die Arbeitskämpfe 2006 bei den Kommunen und insbesondere im Länderbereich eindrucksvoll bewiesen. Die drei Gewerkschaften würden daher alle Vorbereitungen treffen, um auch 2008 gemeinsam eine erfolgreiche Tarifrunde zu führen.

Herausgeber:

V.i.S.d.P.: Harald Reutter
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Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte

Öffentlicher Dienst – Gewerkschaften bescheiden: Keine 31 %
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