ein derart überschriebenes Zettelchen erhalten seit geraumer Zeit Besucherinnen und Besucher Kölns. Und zwar auf Deutsch und Englisch. Und dies, obwohl die meisten Besucher dem Ohrenvernehmen nach aus Holland oder Belgien kommen. Zumeist wird das Zettelchen hinter dem Scheibenwischer des aufgrund des vorweihnachtlich bedingten Parkplatzchaos irgendwo abgeparkten PKW vorgefunden.

Und was möchte die Stadt? Sie will sauber und müllfrei sein. Und darüber muss der Besucher natürlich informiert werden. Was ist denn alles verboten im Köln der Weihnachtsmärkte?

Zitat aus dem Zettelchen:

Nach wie vor gibt es zuviele Personen in Köln, die die Stadt mit weggeworfenem Müll, Zigarettenkippen und anderen Überresten verunreinigen. Darum sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Köln regelmäßig an sieben Tagen in der Woche bis in den späten Abend unterwegs. Sie sprechen Müllsünder unmittelbar an, verhängen aber auch Verwarnungsgelder.

Und was kostet das alles so:

Das Wegschnippen einer Zigarette kostet € 25,00. Das fallen lassen der Zigarette kostet das gleiche; wie auch das Ausspucken von Kaugummi. Das fallen lassen von Dosen und Flaschen ist mit € 35,00 ungleich teuerer, wie auch das sogenannte „Wildpinkeln“. Und das Tauben füttern, kostet ab € 25,00. Wieviel genau hängt wohl von der Anzahl der Tauben ab.

Nirgendwo steht aber, was es kostet, den Zettel einfach auf die Straße zu werfen, obwohl dies tausendfach geschieht. Offensichtlich stört das aber keinen. Ist ja auch nicht ausdrücklich verboten.

Felser Rechtsanwälte und FachanwälteAxel Willmann
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Liebe Besucherin, lieber Besucher Kölns,
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