Verdi Chef Bsirske hat nach einem soeben ausgestrahlten Bericht der Strafanzeige gegen die GNBZ angekündigt, berichten Frankfurter Rundschau und Spiegel. Die im Oktober 2007 erst gegründete Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) steht nach einem Fernsehbericht des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“stärker unter dem Einfluss der Arbeitgeber als von ihr zugegeben. Der 66-jährige Geschäftsführer der GNBZ, Arno Doll, war früher Mitglied der Geschäftsleitung von Tengelmann und danach Unternehmensberater. Das Fernsehmagazin zitierte u.a. aus Schreiben der Geschäftsleitungen aus dem PIN Konzern an Beschäftigte, in denen diese baten, der GNBZ beizutreten. Die GNBZ habe zudem bestätigt, dass sie sich auch durch Spendengeld finanziere. Der Stern hatte bereits berichtet: “ Florian Gerster verkündete, man werde die Entwicklung der neuen Gewerkschaft wohlwollend beobachten, als es die GNBZ noch gar nicht gab. Auffällig auch, dass viele GNBZ-Vorstände Betriebsräten zufolge in höheren Positionen bei der Pin beschäftigt sind. Arno Doll streitet das dem stern gegenüber aber ab. Journalisten, die mit der Gewerkschaftsleitung telefonieren wollen, werden schon mal vertröstet. Zurück ruft dann die Pressestelle – und zwar die der Pin Group.“

Postmindestlohn: Strafanzeige gegen GNBZ
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