Mit dem Personaleinsatzmanagement will die Landesregierung 12.000 Beschäftigte, deren Stellen mit einem “kw” Vermerk (”Künftig wegfallend” versehen sind, in eine Jobbörse überführen. Dort soll der landesweite Einsatz der geparkten Mitarbeiter auf freien Stellen koordiniert werden. Die Gewerkschaften kritisieren das geplante Instrument scharf (dazu den Bericht in der Westfalenpost und dem WDR Westpol). Der Vorsitzende des Hauptpersonalrates in Berlin, Dieter Klang, erklärte auf der Basis der Berliner Erfahrungen mit einen vergleichbaren Instrument, dass die Versetzung zum PEM die Betroffenen aus deren Sicht zu “Beschäftigten 2. Klasse” herabgestuft habe. Der geplante Stellenabbau beginnt zunächst mit dem Aufbau einer neuen Bürokratie. Die PEM-Behörde soll mit 180 Mitarbeitern ausgestattet werden.

Michael W. Felser
Rechtsanwalt

Personaleinsatzmanagement (PEM) in NRW wird von Experten kritisiert
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