Ver.di hat wegen der aktuellen Diskussion um den Namensschutz der „Sparkassen“ (der Spiegel berichtete) gemeinsam mit den Beschäftigten 120000 Unterschriften gesammelt und Finanzminister Steinbrück übergeben.

Obwohl es im Juli 2001 mit der EU zur sogenannten Brüsseler Verständigung kam, bei der gegen den Wegfall der Gewährträgerhaftung und Anstaltslast zugleich vereinbart wurde, dass die Sparkassen selbst „EU-fest“ sind, wird weiter versucht, den Sparkassenverbund in Frage zu stellen. ver.di setzt sich nachdrücklich für den Erhalt des 3-Säulen-Systems im deutschen Bankenwesen ein (Private Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken). Die ver.di-Aktivitäten sollen zur Bestandssicherung der Sparkassen, ihrer Arbeits- und Ausbildungsplätze und einem Sparkassengedanken, der auf die Erfüllung eines gemeinwohlorientierten öffentlichen Auftrages ausgerichtet bleiben soll, beitragen.

Mehr Infos bei den Sparkassen-Sonderseiten der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di)

Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte Felser

Verdi: Wo Sparkasse draufsteht, muss auch Sparkasse drin sein
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