durch die Kanzleien Mueller Hengeler und Skadden Arps, ob auch das Management oder gar der Vorstand des Springer Verlags in die zwielichtige Gründung der Scheingewerkschaft GNBZ verwickelt ist, berichtet Horizonte. Die PIN Group, ein Unternehmen an dem auch der Springer Verlag beteiligt ist, soll die die Anschubfinanzierung der Gewerkschaft Neue Brief- und Zustelldienste mit 130.000 Euro übernommen. Mit der GNBZ sollte, vor dem Hintergrund der Mindestlohn-Debatte, ein Konkurrent zur Gewerkschaft Ver.di aufgebaut werden. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte auf eine Strafanzeige von Ver.di (wir berichteten) – anders als im Fall der AUB bei Siemens, bei dem der Chef der AUB in Untersuchungshaft genommen wurde – keinen Anfangsverdacht gesehen und das Ermittlungsverfahren schon nach wenigen Tagen wieder eingestellt.

Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte

GNBZ: jetzt ermittelt Springer selbst
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