Am Arbeitsgericht Regensburg hält sich die Steigerung bei den Klageeingängen noch in Grenzen: Ca. 10 % schätzt Dr. Albert Schmidbauer, Direktor des Arbeitsgerichts Regensburg, den Anstieg in den letzten Monaten. Allerdings werde mehr gekämpft und gefeilscht, viele Arbeitnehmer würden eine Weiterbeschäftigung gegenüber einer Abfindung bevorzugen. Immerhin 5 % gelingt es nach Einschätzung des Arbeitsrichters, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Trotzdem klagt nur ein Bruchteil der Gekündigten, meist aus Angst vor den Kosten. Einig sind sich der Direktor des Arbeitsgerichts in Regensburg und der Präsident der Anwaltskammer in Nürnberg, Hans Link laut Mittelbayerische bei der Prognose: Die Kündigungswelle kommt erst noch, dann wenn die Betriebe sich keine Kurzarbeit mehr leisten können.

Michael W. Felser
Rechtsanwalt

Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte

Arbeitsgericht Regensburg: Die Welle an Kündigungen kommt erst noch
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