Gleichbehandung: unternehmensweit bei Lohnerhöhung

Erhöht ein Unternehmen die Löhne für Arbeitnehmer in mehrere Betrieben einheitlich (im entschiedenen Fall um 2,1 %), darf ein einzelner Betrieb davon nicht ausgenommen werden, so das Bundesarbeitsgericht (BAG, Urteil vom 03.12.2008 – 5 AZR 74/08). Der Gleichbehandlungsgrundsatz gebiete in diesem Fall eine unternehmenweite Gleichbehandlung. Die Beklagte, ein Logistik- und Paketdienstleistungsunternehmen, beschäftigt bundesweit

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Veröffentlicht am: 4. Dezember, 2008 von RA Michael W. Felser
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LAG Köln: Urteil gegen Kopftuchtragen

Eine muslimische Frau war fast 20 Jahre bei einem katholischen Krankenhaus beschäftigt. Im Mai letzten Jahres kehrte sie aus der Elternzeit zurück und erklärte, sie werde künftig mit Kopftuch arbeiten. Der Arbeitgeber verbot dies ausdrücklich. Da die Frau dennoch mit Kopftuch zur Arbeit erschien, wurde ihr fristlos gekündigt. Der Arbeitgeber sah durch das Kopftuch die …

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Veröffentlicht am: 4. Dezember, 2008 von RA Michael W. Felser
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Beamtenrecht in Brandenburg: Alles neu …

Brandenburg ändert sein Beamtenrecht und das verheißt für die Beamtinnen und Beamten nichts gutes. Versetzungen und Laufbahnwechsel sollen erleichtert werden, sagte Innenstaatssekretär Hans-Jürgen Hohnen in Potsdam. Verzichtet werde aber auch auf feste Bürozeiten und Beamte könnten dann auch von zu Hause aus arbeiten. In Brandenburg gibt es derzeit

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Veröffentlicht am: 3. Dezember, 2008 von RA Michael W. Felser
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Haften Personaler für Verstöße (Diskriminierungen) nach dem AGG?

Da sich die durch die Arbeitsgerichte bei Diskriminierungen von Bewerbern zugesprochenen Schadensersatzsummen und Entschädigungen deutlich nach oben bewegen, fragen sich viele Mitarbeiter in den Personalabteilungen zu Recht, ob auch sie für Fehler haften. Natürlich

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Veröffentlicht am: 29. November, 2008 von RA Michael W. Felser
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Diskriminierung wegen Geschlecht nach dem AGG

20000 Euro Entschädigung und Schadensersatz in noch unbekannter Höhe wegen durch ein statistisches Gutachten belegter Geschlechtsdiskriminierung sprach das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Urteil vom 26.11.2008 – 15 Sa 517/08) einer Mitarbeiterin der Verwertungsgesellschaft GEMA zu. Die Mitarbeiterin hatte sich auf eine Direktorenstelle beworben und war

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Veröffentlicht am: 29. November, 2008 von RA Michael W. Felser
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