Ein Kundendienstmitarbeiter muss nicht Adressen aus dem Telefonbuch abschreiben

Das Landesarbeitsgericht Köln hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil vom 13.07.2005 (Az.: 7 Sa 1597/04) entschieden, dass ein Arbeitgeber nicht berechtigt ist, einem Arbeitnehmer, der bei ihm als Kundendienstmitarbeiter im Innen- und Außendienst beschäftigt ist, aufzugeben, Adressen aus dem Telefonbuch abzuschreiben und ihn hierzu in einem Büro einzuschließen. Gleichzeitig hatte der Arbeitgeber die Ausführung dieser …

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Veröffentlicht am: 23. März, 2006 von RA Michael W. Felser
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Nickerchen auf dem Klo berechtigt nicht zur Kündigung

Dieser Meinung war das Landesarbeitsgericht Hamm (Urteil vom 26.11.2004 – 15 Sa 463/04). Der Arbeitgeber hatte beim Kontrollgang durch die Toiletten entdeckt, dass ein Arbeitnehmer die Hosen nicht runtergelassen hatte. Mmesserscharft schlussfolgerte der neugierige Geschäftsführer, dann könne es drinnen nicht um „Geschäfte“ gehen. Er machte ein paar Fotos von oben, um Beweise sicherzustellen, die er …

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Veröffentlicht am: 22. März, 2006 von RA Felser
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Fussball WM – Abseitsfalle am Arbeitsplatz?

Fußball-WM: “ Abseitsfalle am Arbeitsplatz? Was Arbeitnehmer während der Arbeitszeit dürfen und was sie besser lassen sollten (Frankfurt). Ob Mannschaftsaufstellung, Wohnort des Bundestrainers oder die Diskussion um das beste Team in vielen Betrieben ist die Fußball-WM das Thema Nr. 1. Doch während der Spielplan schon lange feststeht, wissen viele Arbeitnehmer noch nicht so recht, wie …

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Veröffentlicht am: 22. März, 2006 von RA Felser
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TVÖD Überleitung – Warnung vor “neuem Arbeitsvertrag”

Hurra, hurra, der TVÖD ist da – eher hat sich Ernüchterung breitgemacht. Akuell umstritten ist, welche Wirkung bei nichtorganisierten Beschäftigten verschiedene Klauseln im Arbeitsvertrag haben (sog. Bezugnahmeklauseln). Dorts wird auf den „BAT in seiner jeweiligen Fassung“ oder „einschliesslich der den BAT ändernden oder ersetzenden Tarifverträge“ verwiesen. Üblicherweise führen diese Klauseln als sogenannte „Gleichstellungsklausel“ dazu, dass …

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Veröffentlicht am: 19. März, 2006 von RA Felser
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Fehlen eines schriftlichen Anstellungsvertrages kann Kündigungsschutz erhalten

Ein Arbeitsverhältnis eines Beschäftigten besteht auch nach Bestellung als Geschäftsführer weiter, wenn das Arbeitsverhältnis nicht unter Beachtung der Schriftform aufgehoben wurde (§ 623 BGB). Das kann entweder durch ausdrückliche schriftliche Aufhebung des Arbeitsvertrages (Aufhebungsvertrag) oder u.U. auch konkludent durch die Vereinbarung eines schriftlichen Geschäftsführeranstellungsvertrages geschehen. Besteht dagegen kein schriftlicher Anstellungsvertrag, sind die Arbeitsgerichte für den …

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Veröffentlicht am: 18. März, 2006 von RA Felser
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